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Wundinfektion vermeiden

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Eine entzündete Wunde ist schmerzhaft und kann zum Gesundheitsrisiko werden. Im Idealfall lässt du es jedoch erst gar nicht zur Infektion der Wunde kommen und beugst so einer Entzündung frühzeitig vor.

Überblick

Auch bei kleinen Verletzungen im Alltag oder beim Sport, aber auch nach einer Operation kann es zu einer Wundinfektion kommen. Um dem vorzubeugen, solltest du wichtige Schritte der Versorgung von kleinen und großen Verletzungen mit einer offenen Wunde kennen. Ebenso wichtig ist es, dass du die Anzeichen einer entzündeten Wunde erkennst. Wir erklären dir, welche Maßnahmen du selbst ergreifen kannst, um eine Wundinfektion zu vermeiden und wann ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden muss. 

 

Wie entsteht eine Wundinfektion?

 

Bei einer offenen Wunde kann es passieren, dass diese von außen verunreinigt wird. Dies geschieht z. B., wenn die falschen Maßnahmen zur Wundversorgung ergriffen werden oder durch das Eindringen von Schmutz und Bakterien. Kommt es zu einer solchen Verunreinigung, spricht man von einer Kontamination. Diese muss nicht zwangsweise zu einer Infektion führen – brenzlig wird es erst, wenn sich die Keime in der Wunde vermehren. Diesen Vorgang nennt man auch Kolonisation. Eine Kolonisation kann den Heilungsprozess erheblich verlängern und erhöht, wenn eine kritische Grenze überschritten ist, die Wahrscheinlichkeit, dass es zur Wundinfektion kommt. Dann zeigen sich typische Entzündungsanzeichen.

 

Woran kann man eine entzündete Wunde erkennen?

 

Liegt eine Wundinfektion vor, erkennst du diese anhand einiger eindeutiger Symptome:

  • Die Wunde ist stark gerötet.
  • Der Bereich um die Wunde ist geschwollen.
  • Die Haut um die Wunde herum fühlt sich überwärmt oder heiß an.
  • Das betroffene Areal schmerzt, brennt oder „pocht“.
  • Die Wunde nässt, es tritt Wundsekret oder Eiter aus.
  • Die Funktion des Körperteils, an dem sich die Wunde befindet, ist eingeschränkt.

Hinweis: Bei Anzeichen für eine entzündete Wunde sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.
Eine infizierte Wunde stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Wird sie nicht fachgerecht und schnell versorgt, kann sich die Infektion weiter im Gewebe und über das Blut- oder Lymphsystem ausbreiten und zu einer ernsthaften Gefahr werden. Im schlimmsten Fall kann sich daraus eine Sepsis (sogenannte Blutvergiftung) entwickeln. Versuche daher niemals, selbst eine Wundinfektion zu behandeln! Die richtige Einschätzung und das rechtzeitige Konsultieren eines Arztes oder einer Ärztin sind entscheidend, um weitere Komplikationen zu verhindern.

Ist eine Infektion bereits weiter vorangeschritten, können außerdem folgende schwerwiegende Symptome auftreten:

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • übler Wundgeruch
  • erhöhte Atem- und/oder Herzfrequenz
  • deutlich verlangsamte Wundheilung

Schnelle Atmung und erhöhter Puls, Fieberschübe, Blutdruckabfall und ggf. Verwirrtheit sind typische Zeichen einer Blutvergiftung (Sepsis). Dieser Notfall erfordert sofortige ärztliche Hilfe.

Bei diesen ernsten Symptomen suche bitte umgehend einen Arzt oder eine Ärztin auf!

Wie kann ich einer Wundinfektion vorbeugen?

Im besten Fall lässt du es gar nicht zu dazu kommen, dass sich eine Wunde entzündet. Indem du einer Wundinfektion vorbeugst, vermeidest du schmerzhafte und potenziell gesundheitsgefährdende Folgen von offenen Verletzungen. Mit diesen einfachen Maßnahmen schützt du dich vor Wundinfektionen:

1. Wundreinigung:

Wundspray
Die Versorgung einer Wunde mit Hansaplast Wundspray beugt Wundinfektionen vor.

Zunächst ist es wichtig, die Wunde gründlich zu reinigen, zum Beispiel mit dem Wundspray von Hansaplast. Es reinigt schnell und schmerzfrei* und schützt vor Wundinfektionen. Stark verschmutzte Wunden kannst du bei Bedarf vorsichtig mit einer angefeuchteten sterilen Kompresse von Schmutz und kleinen Steinchen befreien. 

*PMCF-Studie, 95% Zustimmung "Das Wundspray ist schmerzfrei in der Anwendung", n=59, Freese R, Arzt, Leiter der klinischen Prüfung, Hamburg, 2019

2. Wundschutz:

Wasserfestes
Wasserfeste Pflaster schützen die Wunde auch beim Waschen und Schwimmen vor Keimen.

Nach der gründlichen Wundreinigung ist der richtige Wundschutz wichtig: Decke die Wunde mit einem Pflaster ab, um sie sicher vor dem Eindringen von Schmutz und Bakterien zu schützen. Hansaplast Pflaster schützen Wunden mit dem Hansaplast Bacteria Shield vor 99% der Bakterien. Bewährt hat sich zum Beispiel unser Classic Pflaster. Es polstert und deckt die Wunde dank der extra starken Klebkraft zuverlässig ab. Das Aqua Protect Pflaster schützt die Hautverletzung auch beim Duschen, Baden oder Schwimmen sicher und hindert so Feuchtigkeit oder im Wasser befindliche Keime am Eindringen in die Wunde.

Tipp: Um das Abheilen einer Wunde zu beschleunigen, kannst du das Schnelle Heilung Wundpflaster verwenden: Es schafft ein feuchtes Wundmilieu und damit optimale Voraussetzungen für einen sicheren, schnellen Heilungsprozess. Die feuchte Wundheilung ermöglicht eine um bis zu 50% beschleunigte Heilung im Vergleich zu einem trockenen Wundmilieu.

 
 

3. Wundheilung:

Wundheilsalbe
Die Anwendung der Hansaplast Wundheilsalbe begünstigt eine unkomplizierte und schnelle Abheilung.

Mit der Hansaplast Wundheilsalbe unterstützt du den natürlichen Heilungsprozess und senkst zugleich das Risiko für Narbenbildung. Die Salbe bedeckt die Wunde mit einem atmungsaktiven Schutzfilm und bewahrt die verletzte Haut vor der Austrocknung – ideal zur Unterstützung der Wundheilung bei kleinen, oberflächlich offenen Wunden.

 

3 Tipps, wie du im Alltag Wundinfektionen vermeidest

Mit diesen einfachen Tipps kannst du dich und deine Familie im Alltag vor Wundinfektionen schützen – ob unterwegs oder zu Hause!

Tipp 1: Erste-Hilfe-Kasten regelmäßig prüfen

erste hilfe

Der Erste-Hilfe-Schrank oder Erste-Hilfe-Kasten zu Hause sollte immer gut ausgestattet und sortiert sein, damit du für jede Wunde das richtige Material parat hast. Prüfe den Bestand regelmäßig und fülle immer direkt die Materialien nach, die du verbrauchst. 

Tipp 2: Unterwegs vorbeugen mit der richtigen Ausstattung

Wundversorgungs

Um einer Wundinfektion effektiv vorzubeugen, ist es ratsam, unterwegs immer ein Erste-Hilfe Wundversorgungs-Set dabeizuhaben. So kannst du im Falle einer Verletzung sofort handeln und die Wunde ideal versorgen, um das Risiko für eine Wundinfektion zu senken. Auch mit einem Hansaplast Wundspray und dem Erste Hilfe Pflaster Mix bist du unterwegs immer mit dem richtigen Pflaster für jede Situation gerüstet.

Tipp 3: Den passenden Schutz wählen

wundschutz

Achte darauf, eine bestehende Wunde möglichst wenig zu strapazieren, um die Wundheilung nicht zu stören und so Infektionen vorzubeugen. 

Dazu solltest du die Wunde immer ausreichend vor äußeren Einflüssen schützen. Hansaplast bietet für jede Wunde und jede Körperstelle das passende Pflaster: Für den kleinen Schnitt am Finger eignen sich die Finger Strips ideal. Eine Schürfwunde am Knie kannst du am besten mit einem Elastic Pflaster versorgen. Dieses ist besonders flexibel und daher optimal für Verletzungen an Stellen geeignet, die viel bewegt werden. Bei größeren Wunden solltest du auf unsere Sensitive XXL sterilen Wundverbände zurückgreifen. Die extragroße Wundauflage stellt sicher, dass die Wunde vollständig bedeckt und geschützt ist.

Übrigens kann es auch nicht schaden, für den Ernstfall dein Erste-Hilfe-Know-How noch einmal aufzufrischen.

 

Konsultiere immer einen Arzt oder eine Ärztin, wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, die Wunde stark blutet oder du Anzeichen einer Infektion bemerkst, wie z.B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung. Suche ebenfalls einen Arzt oder eine Ärztin auf, wenn du nicht in der Lage bist, die Wunde selbst zu reinigen oder Fremdkörper aus der Wunde entfernt werden müssen.

Bitte beachte, dass die auf dieser Website gegebenen Tipps und Ratschläge mit großer Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keinesfalls eine medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können.

Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für eine Selbstdiagnose, Behandlung und Medikation gedacht.

Lies bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch und halte diese ein. Wichtig: Wende dich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.

Wenn du ein gesundheitliches Problem hast oder vermutest, suche ärztliches Fachpersonal auf und befolge den ärztlichen Rat, unabhängig davon, was du auf dieser Website erfahren hast.

Für weitere Informationen über unsere Produkte kontaktiere uns gerne über die Hansaplast-Hotline 040 / 4909 7570 (Mo.-Fr. 8.00 - 18.00h) oder per E-Mail unter Hansaplast@Beiersdorf.com.

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