Überblick

Wunde oder aufgescheuerte Haut kann für Betroffene unangenehm und schmerzhaft sein, insbesondere dann, wenn sie sich an Stellen befindet, die häufiger Reibung ausgesetzt sind. Wenn aufgescheuerte Haut zum Dauerproblem wird, ist es Zeit, zu handeln. Mit unterschiedlichen Hilfsmitteln können Sie selbst Beschwerden reduzieren und zukünftig auf- oder wundgescheuerte Haut verhindern. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.
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Wie entstehen Scheuerwunden?

Das Wundscheuern von Haut entsteht durch eine mechanische Reizung. Dabei kommt es zu Hautirritationen, die Haut rötet sich großflächig, ist aber zunächst nur oberflächlich betroffen. Hinzu kommt der typische Schmerz, den Betroffene auch oft als ein Gefühl von Brennen und Stechen beschreiben. Die starke Reibung, welche zu Hautreizungen und oberflächlichen Scheuerwunden führen kann, wird medizinisch als Intertrigo bezeichnet. Sie entsteht zum Beispiel zwischen zwei Körperteilen oder der Haut und einer Oberfläche, wie Kleidung.

Häufige Stellen und Risikofaktoren für aufgescheuerte Haut

Es gibt einige typische Stellen, an denen aufgescheuerte Haut besonders häufig auftritt. Zudem können bestimmte Faktoren das Wundscheuern begünstigen.
  • Oberschenkel

Scheuerwunden entstehen bei einigen Menschen schnell im Gehen oder Laufen an den Innenseiten der Oberschenkel und werden oft auch als „Hautwolf“ bezeichnet. Das Risiko hierfür ist bei Personen, die an Übergewicht leiden oder besonders ausgeprägte Oberschenkelmuskeln haben, wie z.B. Langstreckenläufern, deutlich höher. Auch durch intensiven Radsport kann es zu aufgescheuerter Haut zwischen den Oberschenkeln kommen.

Joggerin
Beim Joggen oder Radfahren kann die Reibung zwischen den Oberschenkeln zu aufgescheuerter Haut führen.
  • Achselhöhlen

Auf ähnliche Art kann bei diesen Sportarten auch ein Abscheuern der Haut in den Achselhöhlen auftreten.

  • Brustwarzen

Läuferinnen und Läufer leiden häufig an Scheuerwunden an den Brustwarzen, welche durch die Reibung der Kleidung auf der Haut entstehen. Da diese Körperstellen besonders empfindlich sind, verursacht aufgescheuerte Haut im Bereich der Brustwarzen mitunter starke Schmerzen.

Zwei Jogger
Gerade zu locker sitzende Kleidung birgt das Risiko, die Haut aufzuscheuern.
  • Füße

Durch unpassendes Schuhwerk oder nach einem langen Marsch kann an den Fußsohlen, innen oder außen am Ballen oder im Bereich der Fersen aufgescheuerte Haut auftreten. Bei weiterer Belastung kommt es dann häufig zur Bildung schmerzhafter Blasen.

  • Risikofaktor: Feuchtigkeit

Besonders anfällig für das Auftreten von Scheuerstellen sind Bereiche, in denen Haut auf Haut reibt und ein feuchtes Milieu vorherrscht – zum Beispiel durch Schwitzen beim Sport.

  • Risikofaktor: Reibungsverstärkung

Darüber hinaus können Sand und andere kleine Partikel, die in die Kleidung gelangen oder an der Haut haften, das Aufscheuern der Haut noch verschlimmern.

  • Risikofaktor: Kleidung

Darüber hinaus können Sand und andere kleine Partikel, die in die Kleidung gelangen oder an der Haut haften, das Aufscheuern der Haut noch verschlimmern.

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Wie kann ich wundgescheuerte Haut behandeln?

Die Behandlung von aufgescheuerter Haut ist glücklicherweise recht einfach: Tragen Sie bis zum vollständigen Abheilen regelmäßig (ein- bis zweimal täglich) eine dünne Schicht Hansaplast Wundheilsalbe auf die betroffenen Stellen auf. Die atmungsaktive Schutzschicht unterstützt und beschleunigt die Heilung der Haut.

Falls durch das Scheuern eine oberflächliche Wunde entstanden ist, wenden Sie die 3 Schritte der Wundversorgung an:

  1. Wie bei jeder anderen Wunde sollten Sie die offene Haut zuerst mit dem Hansaplast Wundspray reinigen, um eine Wundinfektion zu verhindern.
  2. Anschließend können Sie die Scheuerwunde mit einem Hansaplast-Pflaster, z. B. Universal, Elastic oder Sensitive, schützen.
  3. Tragen Sie auch hier regelmäßig die Hansaplast Wundheilsalbe auf, um eine schnelle Heilung zu fördern.
Zusätzlich zu aufgescheuerter Haut kommt es an den Fersen oder Ballen oft zu Blasen. Ist eine Blase entstanden, sollten Sie diese auf keinen Fall öffnen! Stattdessen versorgen Sie sie mit einem Hansaplast Blasen-Pflaster, das die Haut bis zu 48 Stunden vor Schmutz und Bakterien schützt, die Heilung fördert und das Gefühl von Druck und Reibung sofort lindert. Auch bei aufgeplatzten Blasen ist das Blasen-Pflaster von Hansaplast eine gute Wahl, um die offene Stelle vor Infektionen zu schützen.
Um die dünne, gespannte Haut einer Blase zu schützen, empfehlen wir unser Hansaplast Blasen-Pflaster.
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3 Tipps, wie Sie Reibung und wunde Haut verhindern

Da ein Aufscheuern der Haut im Allgemeinen durch Reibung verursacht wird, sollten Sie versuchen, diese so gut es geht zu vermeiden. Mit den drei nachfolgenden Tipps kann dies gelingen, sodass Rötung, aufgescheuerte Stellen und wunde Haut der Vergangenheit angehören.
Tipp 1: Beim Sport auf Kompressionskleidung setzen
Kompression beim Sport fördert nicht nur die Durchblutung und kann dabei helfen, die Muskeln durch leichten Druck bei der Kontraktion zu unterstützen, sondern verhindert auch Reibung. Hansaplast bietet mit den Compression Arm Sleeves, Compression Socks und Compression Waden Sleeves Schutz für einige der wichtigsten Körperstellen, an denen – besonders beim Sport – Reibung entstehen kann.
Tipp 2: Geeignete Kleidung im Alltag tragen
Auch im Alltag können Kompressionskleidung oder zu Schutzkleidung umfunktionierte Anziehsachen von Vorteil sein: Wer im Alltag viel in Bewegung ist, kann spezielle Kompressionsstrümpfe oder -Stulpen tragen, die zum einen Reibung mindern und zum anderen müden und schweren Beinen vorbeugen. Auch ein guter Tipp: Eine enge Leggings unter das Kleid oder den Rock anziehen, um Hautreizung an den Oberschenkelinnenseiten zu vermeiden. Generell sollten Sie enganliegende, atmungsaktive (Funktions-)Kleidung bevorzugen, da bei dieser das Risiko der Reibung besonders gering ist. Gleichzeitig kann Schweiß von atmungsaktiver Kleidung nach außen abgegeben werden. So besteht auch weniger Gefahr, dass eine bereits entstandene Hautreizung durch Feuchtigkeit verstärkt wird und sich zu einer Scheuerwunde entwickelt.
Tipp 3: Typische Stellen präventiv schützen
Wer oft unter aufgescheuerter Haut leidet und weiß, welche Stellen besonders anfällig sind, kann durch regelmäßiges Auftragen einer beruhigenden Salbe wundgescheuerter Haut vorbeugen. Sie können zum Beispiel eine dünne Schicht der Hansaplast Wundheilsalbe auf die bei Ihnen häufig betroffenen Stellen auftragen, bevor Sie sich bekleiden. So schützen Sie Ihre Haut schon präventiv. Einige Sportler empfehlen auch Babypuder als Hausmittel zur Vorbeugung von Hautwolf zwischen den Oberschenkeln.
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Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o.g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal. Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbst-Diagnose, Behandlung und Medikation gedacht.

Sollten Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf und folgen Sie seinem Rat unabhängig von den Informationen, die Sie auf dieser Webseite erhalten haben.

Zu weiteren Informationen über Hansaplast Produkte steht Ihnen die Hansaplast Hotline gerne unter 040/4909 7570 (Mo.-Fr. 8.00 - 18.00h) zur Verfügung. (Es fallen Festnetzgebühren nach dem Tarif Ihres Telefonanbieters an). Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an Hansaplast@Beiersdorf.com.

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