Häufiger Irrtum: Viele Menschen denken, dass Rückenschmerzen sie grundsätzlich darin hindern, aktiv zu sein und zu trainieren.
*Ob das tatsächlich so ist, muss im Einzelfall entschieden werden.
Dabei steigert gerade die Vermeidung von körperlicher Aktivität in den meisten Fällen den Schmerz! Warum? Der Körper reagiert auf die Passivität durch den Abbau von Muskelgewebe und Knochenmasse. Das wiederum hat fatale Folgen: Unbeweglichkeit und Schmerzen. Diese treten umso wahrscheinlicher auf, je weniger die körperliche Verfassung den täglichen Anforderungen und Aufgaben gewachsen ist.
Also nicht den Kopf in den Sand stecken! Statt körperliche Herausforderungen zu scheuen, ist es viel besser, die eigenen Fähigkeiten zu steigern.
Dabei hilft ein Trick: Bleiben Sie aktiv, was auch immer Sie tun und arbeiten Sie kontinuierlich und schrittweise an Ihrer Fitness (ja, selbst dann, wenn Sie eine Verletzung hatten). Immerhin hat das sogar psychologische Vorteile: Ihr Körper produziert Hormone, welche Schmerzen reduzieren. Und dazu noch Ihre Stimmung aufhellen. „Wer verstanden hat, dass man viel für die eigene Fitness machen kann, um Schmerzen zu vermeiden, leidet weniger an schmerzlichen Strapazen.” erläutert Dr. Müller.
Sie sind verantwortlich für Ihre Gesundheit, also werden Sie pro-aktiv.