Was ist ein Hühnerauge und wie entsteht es?

Wenn die Haut ständig Druck und Reibung ausgesetzt ist, z.B. durch schlecht passende Schuhe, verdickt sich diese äußere Hautschicht oder trennt sich von den darunterliegende Schichten, so dass eine Blase entsteht. Im ersten Fall entwickelt sich Hornhaut. Besteht der Druck weiter fort, insbesondere bei punktuellem Druck, kommt es zur Ausbildung eines Hornhautzapfens, der kegelförmig in die tieferen Hautschichten wächst und als Hühnerauge (med.: Clavus) bezeichnet wird. Gelangt das Hühnerauge in die nervenreiche Dermis, verursacht es empfindliche Schmerzen im Fuß.


Hühneraugen können je nach Hauttyp unterschiedlich gefärbt sein, z. B. weiß-grau oder gelb-braun. Zu den typischen Symptomen gehören Schmerzen und eine leichte Schwellung der Haut um das Hühnerauge herum sowie Beschwerden beim Gehen. Hühneraugen treten meistens am Fuß auf, vor allem auf den Zehen und außen am kleinen Zeh. Sie entstehen also besonders häufig in den Bereichen, wo Schuhe den meisten Druck ausüben.


Hühneraugen können sich auch unter dem Fuß entwickeln oder als sogenanntes weiches Hühnerauge zwischen den Zehen entstehen, wo die Haut aufgrund von Schweiß oder durch unzureichendes Trocknen feucht ist.

Illustration: Hühnerauge am Fuß
Hühneraugen treten meistens an Zehen auf
Illustration: Querschnitt eines Hühnerauges
Medizinische Darstellung eines Hühnerauges
Ein sehr häufiger Auslöser für Hühneraugen ist das Tragen von schlechtsitzenden oder zu engen Schuhen. Wenn Sie gern hohe Schuhe tragen und schmerzhafte Hühneraugen vermeiden möchten, lesen sie, wie Sie High Heels tragen – aber richtig!

Die Haut besteht aus mehreren Schichten. Die Epidermis, die äußere Schicht, schützt die tieferliegenden, sensibleren Hautschichten wie eine natürliche Barriere.

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Was tun bei Hühneraugen?

3 schnelle Selbsthilfe-Tipps für zu Hause

Die erste Maßnahme sollte immer darin bestehen, dem Druck entgegenzuwirken, um den Schmerz zu lindern. Dazu sollten Sie Folgendes beachten:

  1. Wählen Sie gut passende Schuhe, die möglichst wenig Druck auf die betroffenen Stellen ausüben.
  2. Reduzieren Sie den Druck auf den Bereich, an dem sich das Hühnerauge gebildet hat, indem Sie ihn mit einem Hühneraugen-Druckschutzring schützen.
  3. Behandeln Sie die Stelle mit einem speziellen Hansaplast Hühneraugen-Pflaster, das durch Druckentlastung den Schmerz lindert und das Hühnerauge zugleich mittels Salicylsäure aufweicht. Eine Anleitung zum einfachen und sicheren Entfernen finden Sie im nächsten Abschnitt
Hansaplast Hühneraugen Pflaster

Wie wirkt ein Hühneraugenpflaster?

Der integrierte Schaumstoffring befreit den betroffenen Bereich sofort von Druck und Reibung und verhindert so eine weitere Verhärtung. Die Salicylsäure, die sich in der Mitte des Schaumstoffrings befindet, weicht die verhornte Haut auf, sodass sich das Hühnerauge leicht entfernen lässt.


"Der Wirkstoff in
unseren Hühneraugen-
Pflastern weicht
das Hühnerauge auf."


“Die Hornhaut und die interzelluläre Substanz, die ihre Schichten zusammenhält, werden gelöst. Dadurch steigt die Versorgung mit Feuchtigkeit, und der Bereich wird weicher, so dass das Hühnerauge problemlos entfernt werden kann.“

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Was tun bei Hühneraugen? Dr. Maike Kuhlmann, Forschung und Entwicklung, Beiersdorf AG, gibt Antworten
Dr. Maike Kuhlmann, Forschung und Entwicklung, Beiersdorf AG
Illustration: Querschnitt eines Hühnerauges und eines Hühneraugenpflasters
Medizinische Darstellung eines Hühnerauges
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Hühneraugen entfernen – so geht‘s

Wir geben Ihnen eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Selbsthilfe bei Hühneraugen. Für eine problemlose, bequeme Entfernung brauchen Sie lediglich ein spezielles Hühneraugenpflaster. Es reduziert sofort den Druck und die Salicylsäure weicht das Hühnerauge auf, sodass es mühelos und schmerzfrei entfernt werden kann.
Abbildung eines Hühneraugenpflasters zur Behandlung

Die betroffene Stelle mit Wasser und Seife gründlich reinigen und abtrocknen. Das Pflaster aufbringen, indem Sie die Öffnung des Schaumstoffrings direkt über das Hühnerauge legen. Nach 2 Tagen das Pflaster erneuern.

Gut gegen Hühneraugen: Füße in Schaumbad

Nach vier Tagen ist das Hühnerauge aufgeweicht und kann mit warmem Salz- oder Seifenwasser entfernt werden.
Versuchen Sie nicht, das Hühnerauge mit scharfen Gegenständen wie Rasierklinge oder Schere zu entfernen.

Frau cremt Fuß mit Hansaplast Samt & Seide ein

Achten Sie nach der Entfernung des Hühnerauges auf eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege des betroffenen Bereichs. Verwenden Sie spezielle Fußcremes wie den Hansaplast Feuchtigkeitsspendenden Fußbalsam.

Versuchen Sie niemals, Hühneraugen am Fuß mit einem scharfen Gegenstand zu entfernen! Sollte sich das Hühnerauge nicht zurückbilden oder weiterhin einen schmerzhaften Kern haben, empfehlen wir die professionelle Behandlung durch einen Podologen. Sollten Sie an Diabetes oder unter Kreislaufbeschwerden leiden, halten Sie vor der Anwendung von salicylhaltigen Hühneraugenpflastern Rücksprache mit Ihrem Arzt. Beachten Sie die Anwendungshinweise und die Packungsbeilage des Produkts, dort finden Sie weitere Informationen. Hilfreiche Tipps für die optimale Fußpflege bei Diabetes finden Sie hier.

Wie lassen sich Hühneraugen vorbeugen?

Die beste Methode, der Bildung von Hühneraugen vorzubeugen, besteht in einer guten Fußpflege und der Wahl der richtigen Schuhe. Wunde Stellen, Schrunden, Hühneraugen und Hornhaut können allerdings trotzdem auftreten, und zwar mit größerer Wahrscheinlichkeit, je älter wir werden. Hier unsere Tipps:

  1. Tragen Sie gut sitzende Schuhe und wechseln Sie diese häufiger. Durch das regelmäßige Wechseln vermeiden Sie ständigen Druck durch einen Schuh, der möglicherweise zu eng ist und zu Druckstellen an den Zehen führt.

  2. Pflegen Sie Ihre Füße täglich mit speziellen Fußcremes. Besonders geeignet sind hier der Feuchtigkeitsspendende Fußbalsam sowie die Regenerierende Fußcreme mit 10% Urea von Hansaplast. Leiden Sie unter Hornhaut? Hier erfahren Sie, wie Sie schnell wieder endlich hornhaut-frei sind.

  3. Als vorbeugende Maßnahme empfehlen wir die Anwendung der Hansaplast Hühneraugen-Druckschutzringe an Stellen, auf die viel Druck ausgeübt wird. Spätestens dann, wenn sich erste Anzeichen der Bildung eines Hühnerauges bemerkbar machen, sollten Sie diese Produkte verwenden. Die weichen, selbstklebenden Ringe schützen gegen schmerzhaften Druck und sorgen für sofortige Schmerzlinderung.

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Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o.g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.

Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbst-Diagnose, Behandlung und Medikation gedacht. Sollten Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf und folgen Sie seinem Rat unabhängig von den Informationen, die Sie auf dieser Webseite erhalten haben.

Zu weiteren Informationen über Hansaplast Produkte steht Ihnen die Hansaplast Hotline gerne unter 040/4909 7570 (Mo.-Fr. 8.00 - 18.00h) zur Verfügung. (Es fallen Festnetzgebühren nach dem Tarif Ihres Telefonanbieters an). Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an Hansaplast@Beiersdorf.com.

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