Die Allergie gegen Latex ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die einen erheblichen Anteil der Bevölkerung weltweit betrifft. Häufig kommt die Allergie bei Menschen vor, die regelmäßig mit Latexprodukten in Berührung kommen, wie z. B. Mitarbeiter im Gesundheitswesen, Mechaniker und Reinigungskräfte. Auch Menschen, die an Ekzemen oder anderen Allergien wie Heuschnupfen oder Nussallergien leiden, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, allergisch auf Latex zu reagieren.
Bei Hansaplast sind wir ständig bemüht, unser Angebot an latexfreien Produkten und Verpackungen zu erweitern. Ab 2021 wird der Großteil des Hansaplast-Sortiments latexfrei sein. Diese Änderung macht Hansaplast zu einem Vorreiter bei latexfreien Produkten.
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Was ist Latex?

Der Begriff "Latex" bezieht sich auf Naturkautschuklatex, ein Material, das aus einer milchig-weißen Flüssigkeit hergestellt wird, die vom Gummibaum, Hevea brasiliensis, stammt. Latex-Materialien werden in einer Vielzahl von Alltagsgegenständen verwendet, von Gummibändern und Luftballons bis hin zu Schnullern und Kondomen - sowie in vielen Pflastern und Verbänden.
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Warum verursacht Latex allergische Reaktionen?

Es gibt zwei Arten von Latex-Allergien: Typ I und Typ IV.

  • Kommt eine Person mit einer Latex-Allergie vom Typ I mit dem Material in Berührung, kann dies sofort eine schwere allergische Reaktion auslösen, die von Kontakturtikaria (lokale Schwellung und Rötung ähnlich einer Bienenstichreaktion) und extremem Juckreiz bis hin zu asthmaähnlichen Symptomen, einem Engegefühl in der Brust und in den schwersten Fällen zu Anaphylaxie führen kann.
  • Typ IV ist die häufigere - und weit weniger schwerwiegende - Form der Latex-Allergie. Sie äußert sich in der Regel als Kontaktdermatitis mit einem verzögerten Auftreten von 12 bis 48 Stunden nach Hautkontakt.

Latex-Allergien treten häufiger bei Menschen auf, die bereits Allergien haben, wie z. B. Heuschnupfen und Allergien gegen bestimmte Früchte und Nüsse. Allerdings kann sich eine Typ-IV-Allergie gegen Latex nach längerem oder wiederholtem Kontakt zu einer Typ-I-Allergie entwickeln. Deshalb haben Menschen, die häufig latexhaltige persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen, eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine Latex-Allergie zu entwickeln.

 

Latex-Allergien erfordern eine korrekte Diagnose, insbesondere angesichts der potenziell ernsten und lebensbedrohlichen Symptome. Wenn Sie glauben, dass Sie allergisch auf Latex reagieren, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Dieser kann einen Hautstichtest durchführen, eine Blutprobe zur Untersuchung entnehmen oder beides. Menschen mit einer Latex-Allergie können trotzdem ein ganz normales Leben führen, müssen aber besondere Vorsicht walten lassen, um das Material zu meiden.

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Fakten zu latexfreien Produkten und Verpackungen von Hansaplast

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das unsere Verbraucher besonders interessiert und beschäftigt. Im Rahmen unserer Bemühungen auf diesem Gebiet streben wir an, Transparenz zu schaffen. Aus diesem Grund bieten wir umfassende Informationen über die Sicherheit der von uns verwendeten Inhaltsstoffe und die Umweltverträglichkeit unserer Rezepturen und Verpackungen. Neben dem Streben nach Transparenz ist es unser Ziel, die Verbraucher zu informieren, zu inspirieren und in unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -initiativen einzubeziehen.
Gesundheitswesen Labor Manager Simon Van Leeuwen im Labor
Unser Leiter des Gesundheitslabors Simon Van Leeuwen.

Latexfreie Verpackungen für Allergiker

Sie werden vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass latexfreie Produkte nicht immer in latexfreien Verpackungen geliefert werden. Das bedeutet, dass, obwohl die Produkte selbst sicher sind, Menschen mit einer Latex-Allergie nach der Handhabung der Verpackung dennoch eine allergische Reaktion erleiden können. Zum Beispiel enthalten der Beutel und die Trennfolie einiger "latexfreier" Pflaster immer noch Latex. Wir bei Hansaplast sind bestrebt, unsere Produkte wirklich latexfrei zu machen - damit meinen wir sowohl unsere Produkte als auch die Verpackung, in der sie geliefert werden.

 

Abgesehen von der Allergieproblematik hat die Entfernung von Latex aus unseren Produkten und Verpackungen auch ökologische Vorteile. Der kommerzielle Anbau von Gummibäumen ist oft umweltschädlich und mit dem Einsatz von Pestiziden verbunden. Außerdem wird sehr viel Platz benötigt, um die großen Bäume unterzubringen.

 

Ab 2021 wird der Großteil der Hansaplast-Produkte und -Verpackungen latexfrei sein. Darüber hinaus setzen wir unsere Bemühungen fort, die Verwendung von Latex in unserem gesamten Produktsortiment zu reduzieren und zu entfernen. Durch diese Verpflichtungen und die Umsetzung dieser Änderungen wird Hansaplast zu einem Vorreiter bei wirklich latexfreien Produkten.

Unsere wirklich latexfreien Produkte bergen kein Risiko für durch Latex verursachte Allergien
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