Salicylsäure

Die Physiologie der Haut

Als äußerste Hautschicht bildet die Epidermis (Oberhaut) die eigentliche Schutzhülle gegenüber der Umwelt. Während sie im Durchschnitt nur 0,1 mm dick ist, beträgt die Dicke an den Fußsohlen dagegen 1 bis 5 mm.

Die Epidermis besteht zu 90 Prozent aus Keratinozyten, den eigentlichen Epidermiszellen, die durch sogenannte Desmosomen zusammengehalten werden.

 

Die Zellen der Epidermis durchlaufen verschiedene Entwicklungsstadien und werden kontinuierlich in weiter außen gelegene Schichten verschoben. Als flache kernlose Zellen bilden sie schließlich die Hornschicht der Haut, das Stratum Corneum.
Zur Oberfläche hin wird die Hornschicht immer brüchiger, die einzelnen Zellen lockern sich und werden laufend unmerklich als Hautschüppchen abgestoßen. Diesen Prozess nennt man Desquamation.

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So wirkt Salicylsäure:
Die Wirkung von Salicylsäure zeigt sich in den oberen Hautschichten und an den verhornten Zellen des Hühnerauges. Es kommt zu einer Auflösung von Kittsubstanzen zwischen den einzelnen Zellen, die zu einer Auflösung der Hornsubstanz führt.

 

Salicylsäure erweicht so die obere Hautschicht, die vermehrt Feuchtigkeit aufnehmen kann und beginnt sich abzulösen.
Bei einer vermehrten Bildung von Hornhaut wie z.B. bei Hühneraugen und Hornhaut, kann die überschüssige Haut so einfach entfernt werden.