Pflasternostalgie mit Hansaplast
Vor mehr als 130 Jahren ließ Carl Beiersdorf das erste Pflaster patentieren. Bis heute sorgt Hansaplast dafür, dass Sie gut versorgt und schmerzfrei durch die Winterzeit kommen. Aber wie lernten unsere Urgroßeltern Hansaplast kennen?

Die Hansaplast Geschichte

Seit 1882 gibt es Pflaster von Hansaplast und seit jeher entwickelt die Abteilung für Forschung & Entwicklung unsere Produkte stetig weiter, damit Ihre Wunden schnell und sicher verheilen. Hier kommt die Geschichte von Hansaplast – den Pflastern, mit denen schon unsere Urgroßeltern aufgewachsen sind.
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1882–1930ER

So entstand Hansaplast: vom Gewebepflaster zur elastischen Wundversorgung

1882
meldet der Apotheker Carl Paul Beiersdorf in Hamburg seine Erfindung zum Patent an: Er hat ein Gewebepflaster mit Beschichtung entwickelt, um den Heilungsprozess der Haut zu beschleunigen. Diese erste  Latex-Kautschuk-ähnliche Beschichtung stammt vom Milchsaft des Guttapercha, einem Baum aus Malaysia. Mit dem Patent Nummer 20057 legt der Familienvater den Grundstein für die Beiersdorf AG. Ein Jahr später wird in Deutschland übrigens die gesetzliche Krankenversicherung durch Bismarck eingeführt. Beiersdorf forschte indessen schon seit Jahren, um Wunden schneller heilen zu lassen.
    
1890
In Hamburg verkauft der Apotheker Carl Beiersdorf seine Firma an seinen Berufskollegen Dr. Oscar Troplowitz. Dieser investiert in große Fabriken, um größere Mengen der Gewebepflaster herstellen zu können. Das Pflaster der Marke Beiersdorf ist bei Ärzten sehr beliebt, da es Wunden sicher schützt und schneller heilen lässt.
 
1901
Im neuen Jahrhundert experimentiert Dr. Troplowitz weiter. Sein Ziel: Er möchte seine Pflaster haltbarer machen. Sie sollen einen stärkeren Halt garantieren. Oscar Troplowitz hat es geschafft, das weltweit erste Zinkoxyd-Pflaster herzustellen. Diese Pflaster sind besser für die Haut und halten gut. Aber sie nehmen noch kein Blut auf und sind deshalb für blutende Wunden ungeeignet. Troplowitz forscht weiter.

1922
Wer sich Weihnachten beim Geschenkeeinpacken am Papier schnitt, hatte schon seit den 1920er Jahren schnelle Hilfe mit Hansaplast parat. Vor mehr als 90 Jahren erfand Dr. Troplowitz „Hansaplast“, das weltweit erste selbstklebende Pflaster, das gleichzeitig Wunden optimal abdeckt und vor Keimen schützt.

1928
Der Weg zur Kirche oder ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist in der Adventszeit besonders romantisch – aber oft auch knackig kalt. Gut, dass es für schmerzende Muskeln seit 1928 ABC Wärme-Pflaster gibt.
Seit dem Jahr 2002 gehören Wärme-Therapie-Pflaster zur Hansaplast Markenfamilie mit gebündelter Pflasterkompetenz und Expertise.

1930
Die Forscher von Beiersdorf entdecken, dass dass antibakteriell wirkendes Silber Wunden besonders gut heilen lässt, da es das Infektionsrisiko reduziert. Das Edelmetall wird in den Pflastern der Marke „Hansaplast Silber“ verarbeitet. Aber die Zeiten sind zu schwierig für eine so exklusive Wundversorgung. Silber ist teuer. Daher verschwindet das Pflaster zwei Jahre später vom Markt.

1932
Pflaster sollten sofort einsetzbar sein, sich flexibel anpassen und die Wunde jederzeit gut schützen. Dafür gibt es seit 1932 „Hansaplast Elastic” zur elastischen Wundversorgung.

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1950ER, 60ER und 70ER

Hansaplast im Wirtschaftswunder: zum ersten Mal wasserfest und sofort einsatzbereit als Strips

1953
Weihnachten ging es schon immer hoch her: In der Küche und beim Festessen ist es wichtig, dass Pflaster zuverlässig halten und auch beim Kochen die Wunde schützen. Für alle Fälle gibt es seit 1953 wasserfeste Pflaster von Hansaplast – auch als Fingerpflaster. So feiern wir Weihnachten sorgenfrei.

1962 und 1974
Weihnachten ist das Fest, an dem Kinderaugen leuchten. Und wenn es mal ein kleines Malheur gibt, hilft Hansaplast, Tränen schnell zu trocknen. Seit 1962 tun Pflaster weniger weh, denn Hansaplast schaffte eine bahnbrechende Innovation: Die Wunde wird mit Viskosefasern abgedeckt. Sie verhindern, dass das Wundpolster an der Wunde klebt. Das Material verkürzt und verbessert die Wundheilung. Und als Streifen sind die Pflaster ohne Schere sofort einsatzbereit. Plus: Seit 1974 gibt es von Hansaplast bunte Trostpflaster extra für die Kleinen. Nur Pusten und ein Küsschen von Mama helfen noch besser!

1978
Das gibt es nur in der Apotheke: Hansamed ist das Pflaster für sensible Haut. Es wurde aus den Erfahrungen mit der hyperallergenen Linie Hansavlies entwickelt.
 

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1984 BIS 1999

Erste Schritte in neue Märkte: Hansaplast wächst weiter

1984
Ab sofort gibt es die praktischen „Hansaplast Strips”, einzeln verpackt, auch als elastisches Pflaster.

1996
Jetzt kann man mit „Aqua Protect” sogar duschen. Das Pflaster schützt, sodass die Wunde nicht nass wird.

1998
Mit „Plus Desinfection” stellt Hansaplast Pflasterstreifen vor, die der Wundinfektion sicher vorbeugen.
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2000 BIS 2014

Hansaplast heute: ein moderner Alltagsbegleiter für die ganze Familie

2000
Hansaplast sorgt dafür, dass frische und sogar ältere Narben sauber abheilen, mit dem „Hansaplast Narbenpflaster”. So bleiben nur die guten Erinnerungen – wie eine selbstgebastelte Weihnachtskarte.

2004
Silber ist wieder als antibakterielles Heilmittel in den „Hansaplast Med“ Wundpflastern integriert. Silber hilft Wunden, schneller zu heilen, weil es Bakterien reduziert und so das Infektionsrisiko minimiert.
Im Jahr 1930 hatten die Forscher von Beiersdorf entdeckt, dass antibakterielles Silber Wunden besonders gut heilen lässt. Aber Silber war zu teuer. Daher wurde das Pflaster damals wieder vom Markt genommen. Jetzt ist es zurück.

2009
Hansaplast versorgt und heilt mit der eigenen Fußpflegelinie Hansaplast foot expert aus Blasenpflastern, Fußcreme und Co. jetzt auch Füße und Zehen.

2012
Wer aktiv ist, braucht ein besonders robustes Pflaster. Mit Hansaplast „Extra Robust Waterproof” schafft Hansaplast im Jahr 2012 eine Innovation aus wasserfestem Gewebe, das extra stark hält und dabei atmungsaktiv ist. 

2014
Hansaplast bringt das extra starke und wasserfest klebende Pflaster „Aqua Protect” neu überarbeitet auf den Markt. Aqua Protect hält die Wunde 100 Prozent trocken und bleibt garantiert dort, wo es heilen soll. Selbst, wenn es nass wird. Auch die Verpackung wurde überarbeitet: Frisch, modern, kompetent. Auf Hansaplast kann man sich einfach verlassen. Auch in der Weihnachtszeit!
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