Der Garten im Frühling
Rosen schneiden und Rasen pflegen – im Frühjahr stehen die unterschiedlichsten Arbeiten im Garten an. Praktische Tipps rund ums Gärtnern.
Im März erwachen die Pflanzen im Garten aus ihrem Winterschlaf. Schneeglöckchen, Narzissen und Tulpen sprießen aus den Böden. Forsythien blühen. Für Gartenfreunde das Zeichen, den Pflanzenwuchs zu unterstützen und mit einigen Arbeiten zu beginnen.

Gartentipp 1: Rosen schneiden

Prächtig blühende Rosen sind im Sommer im Garten und auf dem Balkon gern gesehen. Doch die Pflanze kann sich nur gut entfalten, wenn sie im Frühjahr zurückgeschnitten wird. Wenn die Forsythien als einer der ersten Vorboten des Frühlings in der Blüte stehen, ist die Zeit für den Rosenschnitt gekommen. Es ist das natürliche Zeichen für den Gärtner braune und zu dünne Triebe sowie tote Hölzer am Ansatz der Rose abzuschneiden. Die Pflanze sollte zudem von Innen ausgedünnt werden, denn nur so kann sie auch von unten nachwachsen.

Rosenschnitt leicht gemacht

Zum Schneiden der Rosen immer eine scharfe Gartenschere verwenden. Am besten ein Paar Gartenhandschuhe überziehen, da diese Stich- und Schnittwunden an den Händen verhindern. Sollten Sie doch verletzten, greifen Sie am besten zum widerstandsfähigen Hansaplast Extra Robust Waterproof Pflaster.

Wichtig ist zudem, dass der Rosenschnitt an neuen Trieben etwa fünf Millimeter über der Knospe leicht schräg mit der Schere erfolgt, damit das Regenwasser besser abläuft. Bei der Kletterrose sollten kräftige Triebe dagegen bis zu fünf Jahre stehenbleiben, bevor sie das erste Mal geschnitten werden. In der Regel gilt jedoch: Jeder Schnitt an der Rose reizt die Pflanze, noch mehr zu wachsen.

Extra Tipp:
Im April sollte der Boden um die Pflanze gelockert werden und unerwünschtes Grün am Boden der Rose entfernt werden. Dünger und Mulch dazu tun – und die Rosen werden bestens gedeihen und im Sommer umso schöner blühen.
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Gartentipp 2: Kübelpflanzen umtopfen

Auch die Winterquartiere der empfindlichen Gewächse können im Frühjahr geräumt werden. Kübelpflanzen wie Oleander, Engelstrompeten oder Margeriten sollten aber langsam wieder ans Sonnenlicht gewöhnt werden. Eine direkte Sonneneinstrahlung gilt es zu vermeiden; ein schattiger Platz auf dem Balkon oder der Terrasse ist für die Eingewöhnung daher ideal. Droht jedoch noch Nachtfrost, sollten die empfindlichen Kübelpflanzen vorsichtshalber wieder ins Haus oder in die Wohnung zurückgebracht werden.

Wie groß muss der Umtopf sein? Warum brauchen Kübelpflanzen neue Erde?

Beim Ausräumen empfiehlt es sich, die zarten Gewächse auch gleich umzutopfen. Schließlich ist die Erde im Topf der Lebensraum der Pflanzen. Der Umtopf sollte daher auch nicht zu klein sein. Die Kübelpflanzen benötigen in etwa so viel Wurzelraum wie die Krone groß ist.
Genauso wichtig wie neue Erde ist aber auch eine gute Drainage, damit die Pflanzen nicht im Gießwasser stehen müssen. Ein Loch im Topf verhindert Staunässe und sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Als nächstes ein paar Tonscherben oder dünnes Geäst in den Grund des Topfes legen und erst danach die Blumenerde einfüllen. Zum Abschluss das Wässern nicht vergessen.

Extra Tipp:
Metallgefäße unbedingt mit Plastikfolie auslegen, damit keine Rückstände des Metalls in die Blumenerde gelangen können, da diese die Wurzeln und die Pflanze schädigen.
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Gartentipp 3: Rasen pflegen

Rasenpflege im Frühjahr. Das Vertikutieren

Nach dem langen Winter hat der Rasen oft kahle Stellen, da er unter der Schneelast gelitten hat. Zudem sind die Gräser vielleicht verfilzt oder im schlimmsten Falle hat sich sogar Moos gebildet. Um im Sommer wieder auf eine gleichmäßige sattgrüne Rasenfläche zu blicken, sollte Mitte bis Ende März die Rasenpflege beginnen.

Zuerst heißt es jedoch Laub und Äste mit dem Laubrechen entfernen. Die Deutsche Rasengesellschaft empfiehlt, grundsätzlich erst zu düngen und danach zu vertikutieren.
Der Dünger sollte immer sehr gleichmäßig verteilt werden. Mit den Händen gelingt das nicht immer so gut, daher ist ein Düngestreuer für Ungeübte sehr zu empfehlen. Gut eine Woche nach dem Auftragen des speziellen Rasendüngers erfolgt dann das Vertikutieren. Aber Vorsicht, die Widerhaken des Hand- oder Motorvertikutierers sollten nicht tiefer als drei Millimeter in den Boden eindringen, da der Rasen sonst zu stark beschädigt werden könnte.

Durch das Vertikutieren werden Moosgeflechte, Verfilzungen und abgestorbenes Gras aus dem Boden entfernt. Um eine abermalige Moosbildung vorzubeugen, muss der ph-Wert des Bodens reguliert werden. Kalk verbessert die Säurewerte der Erde und verhindert so das Wachsen von Moos und Unkraut.

Extra Tipp: Der beste Tag zum Düngen des Rasens ist ein Regentag, da so die Nährstoffe besonders gut in den Boden einsinken können. 

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Gartentipp 4: Obstbäume schneiden

Der richtige Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt

Apfel-, Birnen- und Kirschbäume können im Spätherbst oder auch noch im Frühjahr geschnitten werden. Doch Vorsicht vor Minustemperaturen. Wer einen Obstbaumschnitt bei Frost durchführt, riskiert, dass der Baum nicht oder so gut wie gar nicht austreibt. Andererseits verhindert auch ein zu spätes Schneiden der Äste ein Austreiben des Baumes. Die Folge der Baum trägt zur Erntezeit weniger Früchte.
Auch ein falscher Schnitt wie etwa das Entfernen von Ästen, die seitlich wachsen, ist ein fataler Fehler, denn hier bilden sich  die neue Blüten und später die Früchte. Stattdessen lieber in der Baummitte alte Äste, die schon mehre Jahre Früchte getragen haben, kappen, damit junge Hölzer nachwachsen können. Schneiden Sie aber immer mit Bedacht und achten Sie auf Ihre Finger. Wenn Sie sich eine Schnittwunde zufügen, hilft das Hansaplast Elastic+ Waterproof Textilpflaster schnell und zuverlässig ihr Wunde zu schützen. Es ist empfehlenswert die Wunde vorab zu reinigen, das Hansaplast Wundspray unterstützt Sie dabei.

Extra Tipp: Auf brütende Vögel im Baum Rücksicht nehmen und keine Nester zerstören.
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Gartentipp 5: Beete pflegen

Lockern, schneiden und Kompost verteilen

Der „Frühjahrsputz“ im Blumenbeet ist für Gartenfreunde ein Muss. Überreste vom Herbst und Winter wie Rindenmulch oder kleine Äste sollten vom Beet entfernen werden und dazu die Erde leicht gelockert werden. Ein Beet im Frühjahr umzugraben ist nicht notwendig. Experten warnen sogar davor, denn so werden Kleinst- und Mikroorganismen im Boden zerstört und Wurzeln gelangen durch das Umgraben an die Luft – das richtet mehr Schaden an, als das es gut tut.
Die verholzten Kräuter oder vertrockneten Zweige können jedoch zurückgeschnitten werden, damit neue Triebe wachsen können. Ein wenig Kompost kann auf das Beet verteilen werden. Jedoch nicht mehr als fünf Liter pro Quadratmeter verwenden, um eine Überdüngung zu verhindern.
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Gartentipp 6: Gemüse säen

Samenkörner setzen, aber nicht zu dicht

Gemüsearten wie Rote Rüben, Petersilie, Möhren, Spinat, Porree und Zwiebeln schmecken aus dem eigenen Anbau besonders gut. Die beste Zeit, um Blattgemüse auszusäen ist der Frühling. Der humus- und nährstoffreiche Boden sollte beim Säen nicht zu trocken und nicht zu feucht sein; damit sich das Samenkorn gut entwickeln kann. Die Saatreihen sollten nicht zu dicht beieinander liegen, damit sich die Pflanzen entfalten können. Nach dem Säen den Boden festtreten und leicht wässern. Haben Sie sich bei der Gartenarbeit doch ein paar kleine Wunden zugezogen? Hansaplast Aqua Protect Pflaster ist nicht nur wasserdicht, sondern besitzt auch eine extra starke Klebkraft und verrutscht nicht.

Extra Tipp: Bereits nach acht Wochen ist der erste Spinat reif für die Ernte.
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Gartentipp 7: Mit Kindern gärtnern

Gemüse selber anbauen, macht kleinen Gartenfreunden Spaß

Kinder mögen Sonnenblumen gern wegen ihrer Form und Farbe. Wenn sie jedoch sehen, wie aus einem Samenkorn mit ihrer Hilfe und ein bisschen Pflege einer großen Blume wächst, sind die kleinen Hobby-Gärtner schnell zu begeistern. Doch noch mehr Spaß haben Kinder an selbstangebautem Gemüse. Auch Erdbeeren, die sie pflanzen, wässern, ernten und probieren können, mögen sie gern.
Gemüsesorten wie Zucchini, Gurken, Kürbis oder Zuckererbsen eignen sich besonders gut, um Kinder an den Garten heranzuführen. So lernen sie, dass Gemüse nicht nur aus dem Supermarkt kommt und sie haben zudem auch schnelle Erfolgserlebnisse. Eine Zucchini-Pflanze kann in einer Nacht schon mal bis zu einem halben Meter wachsen – für Kinder ist das ein guter Ansporn.

Wer keinen Garten hat, kann aber auch auf dem Balkon oder der Terrasse mit kleinen Hobbygärtnern Erdbeeren, Cocktailtomaten oder Küchenkräuter wie Petersilie oder Zitronenmelisse anpflanzen. Tomaten- und Erdbeerpflanzen brauchen allerdings viel Sonne und sollten regelmäßig gegossen werden. Und wenn sich die fleißigen kleinen Gartenhelfer doch einmal verletzten, helfen bunte Kinderpflaster im Handumdrehen.

Extra Tipp:
Kleine Aufgaben wie das Gießen der Erdbeerpflanzen übernehmen Kinder gern, wenn sie auch nach Belieben naschen dürfen.
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Konsultieren Sie einen Arzt, wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, die Wunde stark blutet oder Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie z.B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung. Suchen Sie ebenfalls einen Arzt auf, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Wunde selber zu reinigen oder Fremdkörper aus der Wunde entfernt werden müssen.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o.g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.

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Zu weiteren Informationen über Hansaplast Pflasterprodukte steht Ihnen die Hansaplast Hotline gerne unter 040/4909 7570 zur Verfügung. (Es fallen Festnetzgebühren nach dem Tarif Ihres Telefonanbieters an)

Hansaplast Garten Aktion 2016