Frau mit Tattoo auf Schulter duscht

Wunden vor Wasser
schützen - so geht’s

Wie Sie Wunden, aber auch frische gestochene
Piercings und Tattoos optimal vor Wasser und
vor Infektionen schützen.
Eine Sekunde der Unaufmerksamkeit und schon ist es passiert – beim Rasieren geschnitten, mit dem Rad gestürzt oder an der Schranktür gestoßen. Ist der erste Schreck und Schmerz vergessen, muss die Wunde behandelt werden, um sie vor Infektionen zu schützen und unschöne Narbenbildung zu verhindern. Doch wie sieht eine optimale Wundheilung eigentlich aus? Bei Wunden wie Schnitt- und Schürfwunden aber auch bei Piercings und Tattoos steht Schutz vor äußeren Einflüssen und Infektionen an oberster Stelle. Denn nur eine geschützte Wunde kann optimal heilen. Bakterien, wie beispielsweise in verunreinigtem Wasser, verzögern den Wundheilungsprozess und können zu Infektionen führen. Solche Infektionen bremsen den Wundheilungsprozess zusätzlich, was eine verstärkte Narbenbildung zur Folge haben kann - die Wunde hinterlässt mehr Spuren als nötig. Hier finden Sie die besten Tipps und Tricks für eine optimale Wundversorgung und effektiven Schutz vor Wasser im Alltag.

Verunreinigtes Wasser meiden

Hansaplast - bei frischen Wundverletzungen und Tätowierungen Wasser meiden
Bei einer frischen Wundverletzung, einem Piercing oder Tattoo sollte der Kontakt mit Wasser vermieden werden, sofern kein ausreichender Wundschutz gegeben ist.
Hansaplast - Pflaster verringern Risiko von Wundinfektionen
Adäquate Pflaster verringern das Risiko einer Wundinfektion beim Baden oder Duschen.

Wasser in Seen, Pools und Schwimmbädern ist oft von Bakterien und anderen Verunreinigungen betroffen. Wunden sollten nur gut geschützt mit Wasser in Berührung kommen, denn Bakterien und andere Verunreinigungen können zu einer Wundinfektion führen und damit den Wundheilungsprozess verzögern.

Es ist ein Irrglaube, dass Wunden ohne Pflaster schneller heilen.

Hintergrund ist, dass Wasser und Feuchtigkeit die Haut aufquellen lassen. Dadurch kann nicht nur der Wundverschluss beeinträchtigt werden, sondern auch Bakterien und Keime können eindringen und das Risiko einer Wundinfektion begünstigen. Deshalb ist es ratsam, für ausreichend Wundschutz beispielsweise durch die Anwendung adäquater Pflaster zu sorgen.

 


Warum Pflaster eine optimale
Wundheilung unterstützen

Schutz vor Infektionen
Ein Pflaster schirmt Wunden optimal ab und schützt die verletzte Hautpartie effektiv vor äußeren Einflüssen, Wasser und Keimen. Produkte mit antibakteriellem Silber bieten zusätzlichen Schutz. Sie enthalten antibakterielles Silber, das effektiv gegen ein breites Spektrum von Bakterien schützt und so zusätzlich das Infektionsrisiko reduziert.Das gilt übrigens auch für Tattoos und Piercings, die als Wunden anzusehen sind.

Besonders hautverträglich
Ein Pflasterprodukt sollte sich durch eine gute Hautverträglichkeit auszeichnen, so dass es bedenkenlos von Entstehung der Wunde bis zur vollständigen Abheilung verwendet werden kann. Aus hygienischen Gründen wird zu täglichem Pflasterwechsel geraten. TIPP: Beim Pflasterwechsel das Pflaster nicht nach oben von der Haut weg – sondern nahe an der Haut abziehen. Das ist schmerzfrei und die Wunde wird nur minimal gedehnt.

Ungestörte Wundheilung
Qualitativ hochwertige Pflasterprodukte verfügen über besonders gut gepolsterte Wundauflagen. Für jede Art von kleineren Hautverletzungen geeignet, schützen sie die Wunde besonders gut vor Außeneinwirkungen, verkleben nicht mit der Wundfläche und sorgen dafür, dass die Wunde nicht unnötig irritiert und damit die Wundheilung verzögert wird.
Hansaplast - Pflaster mit antibakteriellem Silber reduzieren das Infektionsrisiko
Pflaster, die Silber enthalten, wirken antiseptisch und schützen so zusätzlich vor Bakterien.
Hansaplast - Pflaster richtig entfernen
Tipp: Um die Wunde zu schonen, Pflaster nahe an der Haut abziehen
Hansaplast - Pflaster schützen Wunden beim Baden und Duschen
Der Kontakt mit Seife reizt die Wunde unnötig und sollte vermieden werden.
Sicher baden und duschen
In der ersten Zeit der Wundheilung ist es ratsam, den Kontakt der Wunde mit Wasser und Seifenschaum zu vermeiden. Haarshampoo, das beispielsweise beim Duschen auf die Wunde gerät, kann die Hautpartie unnötig reizen. Wasserdichte Wundpflaster, wie z.B. die Aqua Protect MED XL/XXL Sterile Großpflaster, schützen die Wunde beim Duschen und Baden vor Wasser, Kontakt mit Seifenschaum und eventuell verunreinigtem Badewasser.

Optimaler Wundschutz

01

Hansaplast - eine Wunde braucht Ruhe
Eine Wunde braucht Ruhe. Das gilt auch für Piercings und Tattoos. Ein Pflaster kann vor unnötigen Berührungen und zuviel Bewegungen schützen, die zu einer Beeinträchtigung der Wundheilung und einem verzögerten Wundverschluss führen können. Je länger die vollständige Wundheilung dauert, desto größer ist das Risiko einer Infektion.
Wunden im besten Fall nicht anfassen. Lässt es sich nicht verhindern, weil etwa ein Piercing sanft bewegt werden soll, um nicht mit der Wunde zu verwachsen - nur mit hygienisch reinen Händen berühren. Unsere Hände geraten im Alltag mit unzähligen Bakterien in Kontakt. Geraten diese durch unbewusste Berührungen in die Wunde, kommt es leicht zu Entzündungen.

02

03

Druck vermeiden. In den ersten sechs Wochen sollte kein unnötiger Druck oder Zug auf die Wunde, das Piercing oder Tattoo einwirken. Gürtel, enger Hosenbund, stramme Kopfhörer, ect. möglichst vermeiden.
Täglich desinfizieren. In der Regel wird dazu geraten, Tattoos und Piercings regelmäßig zu desinfizieren, um sie vor dem Risiko von Infektionen durch Bakterien zu schützen. Geeignet sind hierfür Wunddesinfektionsmittel aus der Apotheke. Zur Versorgung eines Tattoos oder Piercings folgen Sie bitte den Anweisungen Ihres Tätowierers oder Piercers.
Hansaplast - Wunden täglich desinfizieren

04

05

Schönere Narbe. Nach vollständiger Abheilung der Wunde kann diese mit Narbensalbe oder einem speziellen Narbenpflaster, wie dem Hansaplast MED Narben Reduktion, behandelt werden, um das Hautbild zu verbessern.

Der richtige Sonnenschutz für Wunden

Hansaplast - bei Wunden Sonne direkte meiden
Bedecken sie Wunden um sie vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, z.B mit einem Handtuch

Wunden sollten vor Direkter Sonne geschützt werden 

Beim Thema Wundschutz und Wasser ist auch das Thema Schutz vor Sonne nicht weit. Die besten Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Wunde im Urlaub optimal vor Sonne schützen.

01

Direkte, starke Sonneneinstrahlung bedeutet Stress für die Wunde, da der Körper eigene Sonnenschutz im Wundgebiet gestört ist. Sonneneinstrahlung bremst also die Regeneration und damit auch die Wundheilung. Lässt sich der Aufenthalt an der Sonne nicht vermeiden, kann die Wunde beispielsweise mit entsprechender Sonnenschutzkleidung bedeckt werden.
Wichtig ist, dass die Creme oder Lotion besonders hautverträglich ist. Spezielle Produkte für Allergiker sind in Apotheken erhältlich.

02

03

Eine Wunde bedeutet verletztes Gewebe. Im Rahmen der Wundheilung kann es zu geröteten, sichtbaren Narben und Hautverfärbungen kommen. Vorbeugen kann man, indem man starke Sonneneinstrahlung verhindert, oder Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufträgt. Auch für bereits bestehende gerötete und sichtbare Narben, gibt es spezielle Narbenpflaster, die das Hautbild noch bis zu 10 Jahre nach dem Zeitpunkt der Wundheilung verbessern können.
Narben - vor allem, wenn es sich um frische Narben handelt - sollten zunächst keinen starken Temperaturreizen ausgesetzt werden. Intensive Sonneneinstrahlung, Solarium und Sauna sowie extreme Kälte können die Narbenbildung negativ beeinflussen. Außerdem sind eng anliegende Kleidungsstücke, die das Narbengewebe erneut reizen bzw. verletzen könnten, zu vermeiden. Vorsicht ist ebenso bei Dehnungs- und Kräftigungsübungen geboten. Denn: Die bereits geschädigte Haut ist äußerst empfindlich.

04


Konsultieren Sie einen Arzt, wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, die Wunde stark blutet oder Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie z.B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung. Suchen Sie ebenfalls einen Arzt auf, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Wunde selber zu reinigen oder Fremdkörper aus der Wunde entfernt werden müssen.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o.g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.

Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbst-Diagnose, Behandlung und Medikation gedacht. Sollten Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf und folgen Sie seinem Rat unabhängig von den Informationen, die Sie auf dieser Webseite erhalten haben.

Zu weiteren Informationen über Hansaplast Produkte steht Ihnen die Hansaplast Hotline gerne unter 040/4909 7570 zur Verfügung. (Es fallen Festnetzgebühren nach dem Tarif Ihres Telefonanbieters an)

Copyright © Beiersdorf 2017