So geben Sie einen Notruf auf:

Gerade in Extremsituationen, z. B. bei Unfällen, kommt es darauf an,
besonnen zu reagieren und dem Rettungsdienst möglichst präzise
Angaben zu machen. Je exakter Ihre Informationen sind, desto besser
können sich Feuerwehr bzw. Notarzt auf den Einsatz vorbereiten.

In diesen Fällen benötigen Sie
unbedingt ärztliche Hilfe:

  • Wenn Sie Zweifel haben, wie schwerwiegend
    eine Verletzung ist.

  • Wenn die Wunde klafft, das Blut pulsierend
    aus der Wunde fließt bzw. Sie die Blutung nicht stillen können.

  • Wenn rund um die Wunde Taubheits- und/oder Lähmungserscheinungen
    auftreten.

  • Wenn bereits geschlossene oder genähte Wunden anfangen,
    sich zu röten, anzuschwellen oder zu pochen.

  • Wenn kein ausreichender Tetanusschutz mehr besteht.

  • Wenn eine Verletzung am Kopf, eine Bissverletzung oder
    schwere Verbrennung vorliegt.

Beachten Sie die folgenden fünf W´s:

  • Was?
    Erklären Sie, was geschehen ist.

  • Wo?
    Teilen Sie mit, an welchem Ort (Straße, Hausnummer etc.)
    der Unfall passiert ist.

  • Wer/Wie viele?
    Berichten Sie, wer sich verletzt hat. Sofern es mehrere
    Verletzte gibt, die ärztlich versorgt werden müssen, geben Sie
    unbedingt die Anzahl der Betroffenen durch.

  • Welche?
    Beschreiben Sie kurz die von Ihnen festgestellten
    Verletzungen. Sind die Verletzten ansprechbar?

  • Warten!
    Legen Sie nicht gleich auf; warten Sie auf mögliche
    Rückfragen der Rettungsleitstelle.